DURCHGANGSTEST bzw. PRÜFUNG
Der Durchgangstest (auch low resistance measurement genannt) ist zum Messen von kleinen Widerständen - von 1mΩ bis 250Ω - in Kabel gedacht.
Der Durchgangstest kann in 2 Leiter oder 4 Leiter durchgeführt werden, je nach Widerstand, der zu messen ist:
2 Leiter für Widerstände > 1 Ω, und
4 Leiter für Widerstände < 1 Ω.
Der Durchgangstest in 2 Leiter besteht aus einprägen eines programmierbaren Stroms und rücklesen des Stromes sowie der Spannung an dem zu prüfenden Widerstand. Dank des Ohmschen Gesetzes wird dann der exakte Wert ausgegeben.
Der Durchgangstest in 4 Leiter (Kelvin-Methode) teilt die Matrix in zwei interne Busse auf (Force und Sense). Der erste Bus dient dazu den Strom einzuprägen, der zweite dient zum rücklesen des Spannungsabfalls direkt am Prüfling, somit werden die Zuleitungswiderstände ausgeblendet! Die ungeraden Punkte der Matrix werden für die "Force" Leitungen und die geraden für die "Sense" benutzt. 4-Leiter-Prüfungen können mit 2-Leiter-Prüfungen kombiniert werden, es gilt jedoch zu beachten, dass für eine 4-Leiter-Messung jeweils 4 Punkte der Matrix benötigt werden (bei 2-Leiter-Prüfungen nur 2).
Es können so zum Beispiel Kabel mit einer guten Auflösung bis hinunter in den milliOhm-Bereich gemessen werden.
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